«Sie ist eine ruhige und anpassungsfähige Kuh», sagt Christoph Bärtschi über seine schwarze Schönheit. Bisher sei an der BEA alles reibungslos verlaufen und er hofft, dass dies auch bis am Ende so sein wird. «Das Wichtigste ist, dass Thyra gesund von der BEA nach Hause kommt», so der Züchter. Jeden zweiten Tag besucht er seine Kuh in Bern und präsentiert sie dort dem Publikum. Schon 2018 durfte der Betrieb mit einer anderen Kuh an der Dauerausstellung teilnehmen. 

[IMG 2]In Utzigen auf 930 m ü. M. in der Bergzone I bewirtschaftet Christoph Bärtschi mit seiner Familie einen 22 Hektar grossen Familienbetrieb. Dabei stehen die Milchwirtschaft und die Viehzucht im Mittelpunkt. Im Stall stehen rund 26 Kühe, der Rassen Holstein und Red Holstein. «Wir streben ein frühes Erstkalbealter von 23-24 Monaten an», so der Züchter. Das bedinge, dass die Aufzucht eher intensiv erfolgen muss. 

DossierDossierUnterwegs an der BEA 2023Montag, 1. Mai 2023 Die schwarze Holsteinkuh Thyra ist nicht nur schön (punktiert mit 44 43 89) sondern sie ist auch leistungsstark. So dürfte sie ihre erste Laktation um die 8000 kg Milch bei sehr guten Gehalten abschliessen. Ihr Vater La Waebera Igmar ist ein Wildwood-Sohn und die Mutter eine Kingsley-Tochter. «Mein Zuchtziel ist eine problemlose Kuh, mit viel Milch und gutem Exterieur», hält Christoph Bärtschi fest. Für ihn sei die BEA-Zeit ein grosses Erlebnis und eine grosse Ehre, dass er mit einer Kuh teilnehmen darf. Und: «Für mich ist die BEA die ehrlichste Ausstellung, die es gibt», doppelt er nach.

Thyra ist aber nicht der einzige Zuchterfolg die man bisher auf dem Betrieb hatte: «2020/2021 hatten wir im Stall drei 100'000er-Kühe», sagt Bärtschi. Und auch zwei A-Zuchtfamilienschauen mit 87 und 86 Punkten, konnte der Betrieb schon stellen.